Samtgemeinde Fürstenau

Kontakt:

Barbara Reuter

Samtgemeinde Fürstenau

FB Schule – Kultur – Soziales

Schloßplatz 1

49584 Fürstenau

 

www.fuerstenau.de

Tel.: 05901 / 9320-38

reuterb@fuerstenau.de

Einwohner:

16.022

Anteil der Kinder unter 10 Jahre:

1.571 (Stand 31.12.2018: Einwohnermeldedaten des Referates für Strategische Planung im Landkreis Osnabrück)

Armutsquote / SGB II-Quote (U-10):

11,0% (Stand Januar 2020: eigene Auswertungen der MaßArbeit kAöR)

Grund für die Projektbeteiligung:

Aufbauend auf den Strukturen der Frühen Hilfen, die als erster Baustein einer kommunalen Präventionskette bereits seit Jahren in der Samtgemeinde Fürstenau gut implementiert sind, soll über die Projektbeteiligung ein Einstieg in den nachhaltigen Aufbau einer möglichst lückenlosen Präventionskette gelingen.

Ziele:

  • Verbesserung der Zusammenarbeit der Fachkräfte,
  • Verbesserung der Angebotsstruktur unter besonderer Berücksichtigung der thematischen Schwerpunkte Bildung und Teilhabe sowie der Aspekte Partizipation/Beteiligung
  • Verbesserte Fokussierung auf die Bedürfnisse der Familien durch Anpassung der Beratungs- und Bildungsangebote u. a. über eine Ergebnisauswertung verschiedener Befragungsszenarien

Beteiligte Akteur*innen:

Steuerungsgruppe
- politische Vertreter aus dem Familien- und Bildungsausschuss
- Samtgemeindebürgermeister
- Fachdienst- und Fachbereichsleitung
- Fachl. Begleitung durch LVG & AFS
- Koordination Landkreis Osnabrück
- Koordination Samtgemeinde Fürstenau

Arbeitsgruppe
- Koordination Landkreis und Kommune
- FD Jugend
- Schulleitungen
- Schulsozialarbeit LK und Kommune
- Maßarbeit Landkreis und Kommune
- Bildungsbüro, KiTa-Leitungen
- Migrationsberatung
- Leitungen Familienzentren
- Integrationsbeauftragte
- Gesundheitsdienst LK OS (Schuleingangsuntersuchungen)

Besonderheiten:

Es handelt sich um einen Vertiefungsantrag zur seit August 2017 laufenden Programmbeteiligung des Landkreises Osnabrück.

Erfolge:

- Politischer Beschluss zur Verstetigung
- Kooperationsvereinbarung der AG Präventionsketten
- Bestandsanalyse der lokalen Bildungs- und Beratungsangebote
- Übernahme des Leitbildes gegen Kinderarmut des Landkreises Osnabrück für die Arbeit an der Präventionskette
- Umsetzung Projekt Zahngesundheit „Gesunde Fürstenzähnchen“
- Durchführung Fachkräftebefragung
- Durchführung Elternbefragung
- Geplante Kinderbefragung (Mai 2020) in Kooperation mit der Universität Lüneburg, Prof. Dr. Waldemar Stange

Fachkräfte, Eltern und Kinder beteiligen!

„Wie erfahren wir eigentlich, welche Unterstützung Familien wirklich brauchen?“ „Indem wir Sie fragen!“

Die Samtgemeinde Fürstenau baut seit einem Jahr gemeinsam mit dem Landkreis Osnabrück eine Präventionsk

ette auf, um bessere Bildung und Teilhabe für alle Kinder vor Ort zu ermöglichen. Eine Angebotsanalyse hat gezeigt, welche vielfältigen Unterstützungsangebote vor Ort existieren, und welche Institutionen und Fachkräfte mit den Familien arbeiten. Doch noch ist unklar: Welche Angebote kommen denn bei den Familien an? Was fehlt den Kindern für ein rundum gesundes Aufwachsen? Und werden wirklich die Familien erreicht, die am dringendsten Unterstützung brauchen?

Diese und andere Fragen sollen in drei umfassenden Beteiligungsformaten beantwortet werden:

  • 100 Fachkräfte gaben im Dezember 2019 bei einer Online-Befragung Auskunft darüber, welche Hilfestellungen und Angebote Eltern und Kinder aus ihrer Sicht brauchen.
  • Etwa 100 Eltern aus drei Kitas und einer Grundschule nutzen im März 2020 einen Fragebogen und persönliche Gespräche, um zu sagen, welche Angebote sie kennen, welche sie tatsächlich nutzen und was sie sich darüber hinaus wünschen.
  • Etwa 40 Kinder aus einer 1. und einer 4. Klasse erarbeiten in einer Zukunftswerkstatt am 19. und 20. Mai 2020 ganz konkret, was sie für ein gesundes Aufwachsen in der Samtgemeinde Fürstenau brauchen.

Die Ergebnisse aller drei Befragungen werden im Herbst 2020 gemeinsam mit den Akteur*innen vor Ort diskutiert. Ziel ist, konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten und gemeinsam die Lebensbedingungen für Kinder vor Ort zu verbessern.