Stadt Braunschweig

Kontakt:

Esther Grüning

Fachbereich Kinder, Jugend und Familie

Planung I Präventionskette / CTC

Eiermarkt 4-5

38100 Braunschweig

Tel.: 0531/ 470-86 72

www.braunschweig.de

esther.gruening@braunschweig.de

Einwohner:

250.495

(Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung und Statistik, Melderegister, Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung; Stichtag: 31.12.2020)

Anteil der Kinder unter 10 Jahre:

8,34 % (Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung und Statistik, Melderegister, Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung, Stichtag: 31.12.2020)

Armutsquote / SGB II-Quote (U-10):

17,06 % der Personen in SGB-II-Bezug sind unter 10 Jahre alt (Bundesagentur für Arbeit, Pseudonymisierte Einzeldaten SGB II (PEDS); Datenaufbereitung durch Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung und Statistik; Stichtag: 31.12.2020)

Grund für die Projektbeteiligung:

Die Teilnahme am Programm „Präventionsketten in Niedersachsen“ versteht die Stadt Brauschweig als Chance, um bereits bestehende Ansätze zur Etablierung und Umsetzung von Präventionsketten weiterzuentwickeln. Insbesondere unsere konzeptionellen Grundlagen und strategischen Ziele, die wir als Stadt 2012 mit dem Handlungskonzept gegen Kinderarmut geschaffen haben, wollen wir nun in den Stadtgebieten Schwarzer Berg und Lamme konkret in der Praxis überprüfen und weiterentwickeln.

Ziele:

Allen Kindern in den Stadtvierteln Schwarzer Berg und Lamme wird ein Zugang zu einem lebendigen und bedarfsorientierten Betreuungs- und Freizeitangebot ermöglicht.

Die Angebote greifen ineinander, anstatt nebeneinander her zu laufen. Fachkräfte kennen Ansprechpartner und Angebote für Familien und können bei Bedarf in benötigte Unterstützungsleistungen vermitteln. Zugangsbarrieren zu Angeboten sind abgebaut und Netzwerkstrukturen im Sozialraum ausgebaut. Fachkräfte werden für die Themen Armut, Diversität, Inklusion (und im Zuge dessen Zugangsbarrieren, Scham, Sorgen der Familien) sensibilisiert.

Beteiligte Akteur*innen:

Leitung Dezernat V (Soziales, Schule, Gesundheit, Jugend)

FB Kinder, Jugend und Familie:
Fachbereichsleitung, Stelle Planung, Jugendförderung (inkl. Stelle Kinder- und Jugendbeteiligung), Allgemeiner Sozialer Dienst,

Sozialreferat:
Sozialplanung
Büro für Teilhabe und Migration
Gesamtstädtische Koordination Kinderarmut
Gesundheitsplanung

Fachbereich Schule:
Bildungs-Monitoring
Schulentwicklungsplanung

Netzwerke und Kooperationspartner*innen:
Beirat Kinderarmut
Braunschweiger Präventionsrat
Stadtelternrat
Stadtschülerrat
Sprecherkreis der Schulleitungen
Regionales Landesamt für Schule und Bildung
Gleichstellungsreferat

Akteur*innen aus den Stadtvierteln:
Kitas, Grundschulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Familienzentren
Kirchengemeinden
Sportvereine
Kinder- und Jugendfeuerwehr
Bürgerinitiativen
Projekt „Quartier Plus“
Projekt „Lebenschancen durch Sport“

Besonderheiten:

Thematischer Schwerpunkt (2019-2021):
Teilhabe an sozialen (soziale Kompetenzen und Kontakte), kulturellen (Bildung, Sprache) und bewegungsfördernden Angeboten ermöglichen.

Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie setzte im Bereich der Jugendhilfeplanung bis 2021 zeitlich befristete und durch verschiedene Institutionen geförderte Programme um.
Und zwar das Programm „Präventionsketten in Niedersachsen – gesund aufwachsen für alle Kinder“ gefördert durch die auridis gGmbh sowie das Programm „CTC - Communities that Care“ gefördert durch den Landespräventionsrat und den Deutschen Präventionstag

Im Verlauf der Umsetzung zeigt sich eine erhebliche inhaltliche Schnittmenge, die in einer Analyse und Abstimmung mit den Projektträgern bestätigt wird. Beide Programme verfolgen das Ziel präventive und sozialraumorientierte Ansätze der Jugendhilfeplanung auf kommunaler Ebene zu stärken. Beide umfassen die klassischen Elemente von Planungszyklen (Bestandsaufnahme, Bedarfsanalyse, Zielformulierung und Maßnahmen- planung etc.) und einen integrierten Planungsansatz (u.a. Zusammenarbeit mit Sozial-
/Gesundheitsplanung).

Erfolge:

Um beide Programme (Präventionskette und CTC) im Rahmen der Jugendhilfeplanung zu einer ganzheitlichen kommunalen Präventionsstrategie weiter zu entwickeln, wurde mit den beteiligten Institutionen und Akteuren eine strategische und organisatorische Verknüpfung beider Programme ab 2021 vereinbart. Vor diesem Hintergrund konnte im Sommer 2021 ein Ratsbeschluss zur Verstetigung beider Projekte unter dem Dach der „präventiven Jugendhilfeplanung“ bewirkt werden.

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