Kreisfreie Stadt Wilhelmshaven

Kontakt:

Britta Baumgart
Stadt Wilhelmshaven
Jugendamt
Programm- und Netzwerkkoordination
„Frühe Hilfen“ und Präventionsketten
Friedrich-Paffrath-Str. 41
26389 Wilhelmshaven

Tel.: 04421 / 16 16 88
Fax: 04421 / 16 41 16 88
E-Mail: britta.baumgart@wilhelmshaven.de

Kirsten Duschak
Stadt Wilhelmshaven
Jugendamt
Programm- und Netzwerkkoordination
„Frühe Hilfen“ und Präventionsketten
Friedrich- Paffrath- Str. 41
26389 Wilhelmshaven

Tel.: 04421 / 16 16 46
E-Mail: kirsten.duschak@whv.de
Fax: 04421 / 16 41 16 46
E-Mail: Kirsten.Duschak@wilhelmshaven.de

Einwohner:

79.218

Anteil der Kinder unter 10 Jahre:

In der Stadt Wilhelmshaven leben insgesamt 6.484 Kinder unter 10 Jahren. Das sind 8,2% der Gesamteinwohner*innen (Stand 31.12.2018).

Armutsquote / SGB II-Quote (U-10):

Die allgemeine SGB II-Quote lag im Mai 2019 bei 19,8%. Der Landesdurchschnitt liegt bei 9%. Der Anteil der nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (NEF-Quote) an der Bevölkerung unter 15 Jahren lag bei 32,3% (Nds: 14,4%). Kinder unter 3 Jahren sind zu 38,5 % im SGB II-Bezug (Nds: 15,9%), Kinder von 3 bis unter 6 Jahren zu 35,5% (Nds: 16,1%) und die Kinder von 6 bis unter 15 Jahren zu 31% (Nds: 14,6%) (alle Angaben Bundesagentur für Arbeit, Stand Mai 2019).

Grund für die Projektbeteiligung:

Grund sind belastende Armutsfaktoren (fortwährend hohe Arbeitslosigkeit, hohe Scheidungsrate, hohe SGB-II-Quote, etc.). Seit 2008 arbeitet die Stadt Wilhelmshaven daher am Ausbau und der Weiterentwicklung von Präventionsangeboten. In diesem Rahmen wurden die Handlungskonzepte für die Sozialraumorganisation und die Frühen Hilfen erarbeitet, weiterentwickelt und fortgeschrieben. In den vergangenen Jahren wurden bereits zahlreiche richtungsweisende Maßnahmen implementiert. So wurden zum Beispiel vier Familienzentren als eigenständiges Angebot der Jugendhilfe in den Sozialräumen aufgebaut. Zukünftig besteht die Herausforderung darin, insbesondere die Kinder im Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule und deren Eltern verstärkt in den Fokus zu nehmen.

Ziele:

Fortschreibung einer integrierten kommunalen Strategie für ein gelingendes Aufwachsen in gemeinsamer Verantwortung.

Konzeptionelle Fixierung auf die Altersgruppen bis zu zehn Jahren und die Übergänge zwischen den Leistungen und Angeboten der Frühen Hilfen, der Kindertagesbetreuung (KiTa), den Grundschulen und den weiterführenden Schulen. Als Schwerpunktthema steht dabei der Übergang vom Kindergarten- zum Grundschulalter im Vordergrund.

Durch den Jugendhilfekompass steht ein allgemeines Informationsportal zur Verfügung, dass jedoch ausgebaut und neu strukturiert wird, um die Nutzung sowohl für das Fachpersonal, wie auch die Zielgruppe einfacher zu machen. Darüber hinaus sollen Angebotslücken definiert werden und in Kooperation von Stadt, Familienzentren und freien Trägern abgebaut werden.

Prozesshafte Einbeziehung aller relevanten Fachdienste; Beteiligung der Träger und Initiativen; Einbindung der Kinder und Familien durch Weiterentwicklung der Partizipation im Kontext des sozialräumlichen Handelns.

Beteiligte Akteur*innen:

Der Steuerungsgruppe aus Vertreter*innen der Stadt, Politik und Institutionen steht beratend ein Fachbeirat mit Vertreter*innen aus Kommune, freien Trägern, Ärzteschaft, Wirtschaft, etc. zur Seite. Die im Fachbeirat mitwirkende Personen sind einerseits Sprecher*innen und Entscheidungsträger*innen, andererseits direkt mit der Zielgruppe arbeitendes Fachpersonal.

Besonderheiten:

Bereits bestehende Initiativen und Maßnahmen bzw. Akteure für ein gelingendes Aufwachsen aller Kinder im Alter von bis zu zehn Jahren (und darüber hinaus, bis junge Menschen wieder Eltern werden) sind u.a. die Maßnahmen und Initiativen des Netzwerks „Frühe Hilfen“, die Sozialraumorganisation mit ihren vier Sozialraumgremien, der Kriminalpräventionsrat, der Arbeitskreis Brückenjahr in kooperativer Verantwortung von KiTa, Grundschule und Jugendamt und die AG gemäß § 78 SGB VIII. Erstmalig findet mit dem Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentrum Inklusive Schule (RZI) die Zusammenarbeit und Verzahnung auch auf Ebene der Landesschulbehörde statt. Auf der bisherigen, erprobten Zusammenarbeit soll die Weiterentwicklung der Aktivitäten aufbauen.

Erfolge:

- Konzeptentwicklung „Frühe Hilfen“ und Präventionskette
- Partizipative Entwicklung von Instrumenten im Bereich des Kinderschutzes
- Ausweitung der Vernetzung in den schulischen Bildungsbereich
- Bedarfsorientierte Befragung von Fachkräften
- Durchführung von fachübergreifenden Fortbildungsveranstaltungen
- Integriertes Organigramm zur Zusammenarbeit und Vernetzung in „Wir für Kinder“ („Frühe Hilfen“, Präventionskette und RZI)
- Logo „Wir für Kinder“ (Öffentlichkeitsarbeit)

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Agenda-Rückblick

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