Kreisfreie Stadt Wilhelmshaven

Kontakt:

Britta Baumgart
Stadt Wilhelmshaven
Jugendamt
Programm- und Netzwerkkoordination
„Frühe Hilfen“ und Präventionsketten
Friedrich-Paffrath-Str. 41
26389 Wilhelmshaven

Tel.: 04421 / 16 16 88
Fax: 04421 / 16 41 16 88
E-Mail: britta.baumgart@wilhelmshaven.de

Kirsten Duschak
Stadt Wilhelmshaven
Jugendamt
Programm- und Netzwerkkoordination
„Frühe Hilfen“ und Präventionsketten
Friedrich- Paffrath- Str. 41
26389 Wilhelmshaven

Tel.: 04421 / 16 16 46
E-Mail: kirsten.duschak@whv.de

Einwohner:

79.123

Anteil der Kinder unter 10 Jahre:

In der Stadt Wilhelmshaven leben insgesamt 5.654 Kinder unter 10 Jahren. Das sind 7,2% der Gesamteinwohner*innen. Der Jugendquotient liegt bei 25,6 %. Einer Studie der Bertelsmann Stiftung folgend weist die Stadt Wilhelmshaven die höchste Armutsbelastung von Kindern im Land Niedersachsen auf (30,9%). Die konkrete Armutsquote der U-10-Jährigen ist nicht bekannt. Es kann aufgrund der allgemeinen sozialstrukturellen Situation von einer hohen Belastung ausgegangen werden (Quelle: IBN 2014).

Armutsquote / SGB II-Quote (U-10):

Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2014 bei 13,7%. Der Anteil der nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten an der Bevölkerung unter 15 Jahren lag bei 32,5%. Der Anteil der nicht erwerbstätigen ausländischen Leistungsberechtigten nach dem SGB II (an der ausländischen Bevölkerung unter 15 Jahren) betrug 41,7% (Quelle: IBN 2014). Die Anzahl der Menschen, die von SBGB II-Leistungen in der Stadt Wilhelmshaven abhängig waren, lag im August 2018 bei 20,3%%. Der Landesdurchschnitt liegt bei 9,2% (Quelle: Bundesagentur für Arbeit - Statistik, August 2018).

Grund für die Projektbeteiligung:

Grund sind belastende Armutsfaktoren (fortwährend hohe Arbeitslosigkeit, hohe Scheidungsrate, hohe SGB-II-Quote, etc.). Seit 2008 arbeitet die Stadt Wilhelmshaven daher am Ausbau und der Weiterentwicklung von Präventionsangeboten. In diesem Rahmen wurden die Handlungskonzepte für die Sozialraumorganisation und die Frühen Hilfen erarbeitet, weiterentwickelt und fortgeschrieben. In den vergangenen Jahren wurden bereits zahlreiche richtungsweisende Maßnahmen implementiert. So wurden zum Beispiel vier Familienzentren als eigenständiges Angebot der Jugendhilfe in den Sozialräumen aufgebaut. Zukünftig besteht die Herausforderung darin, insbesondere die Kinder im Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule und deren Eltern verstärkt in den Fokus zu nehmen.

Ziele:

Fortschreibung einer integrierten kommunalen Strategie für ein gelingendes Aufwachsen in gemeinsamer Verantwortung.

Konzeptionelle Fixierung auf die Altersgruppen bis zu zehn Jahren und die Übergänge zwischen den Leistungen und Angeboten der Frühen Hilfen, der Kindertagesbetreuung (KiTa), den Grundschulen und den weiterführenden Schulen. Als Schwerpunktthema steht dabei der Übergang vom Kindergarten- zum Grundschulalter im Vordergrund.

Durch den Jugendhilfekompass steht ein allgemeines Informationsportal zur Verfügung, dass jedoch ausgebaut und neu strukturiert wird, um die Nutzung sowohl für das Fachpersonal, wie auch die Zielgruppe einfacher zu machen. Darüber hinaus sollen Angebotslücken definiert werden und in Kooperation von Stadt, Familienzentren und freien Trägern abgebaut werden.

Prozesshafte Einbeziehung aller relevanten Fachdienste; Beteiligung der Träger und Initiativen; Einbindung der Kinder und Familien durch Weiterentwicklung der Partizipation im Kontext des sozialräumlichen Handelns.

Beteiligte Akteur*innen:

Der Steuerungsgruppe aus Vertreter*innen der Stadt, Politik und Institutionen steht beratend ein Fachbeirat mit Vertreter*innen aus Kommune, freien Trägern, Ärzteschaft, Wirtschaft, etc. zur Seite. Die im Fachbeirat mitwirkende Personen sind einerseits Sprecher*innen und Entscheidungsträger*innen, andererseits direkt mit der Zielgruppe arbeitendes Fachpersonal.

Besonderheiten:

Bereits bestehende Initiativen und Maßnahmen bzw. Akteure für ein gelingendes Aufwachsen aller Kinder um Alter von bis zu zehn Jahren sind u.a. die Maßnahmen und Initiativen das Netzwerk Frühe Hilfen, die Sozialraumorganisation mit ihren vier Sozialraumgremien, der Kriminalpräventionsrat, der Arbeitskreis Brückenjahr in kooperativer Verantwortung von KiTa, Grundschule und Jugendamt, und die AG gemäß § 78 SGB VIII. Auf der bisherigen, erprobten Zusammenarbeit soll die Weiterentwicklung der Aktivitäten aufbauen.

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Termine

In der Region Hannover hat sich das Netzwerk Frühe Hilfen – Frühe Chancen etabliert, um das gelingende Aufwachsen von Kindern zu fördern. Netzwerke...