Ziele

Gemeinsame Verantwortung für alle Kinder

Bestehende Netzwerke, Angebote und Akteur*innen in der Kommune zusammen zu bringen – das ist wichtiger Bestandteil einer Präventionskette. Ohne konkrete Anlässe kommt die strategische übergreifende Zusammenarbeit und Abstimmung im Arbeitsalltag häufig jedoch zu kurz.

Das Ziel, eine Präventionskette für Kinder in der eigenen Stadt, im Landkreis oder einem Stadtteil aufzubauen, bietet einen konkreten Anlass, um sich auszutauschen und gemeinsame Konzepte und Strategien zu entwickeln.

Durch Kooperation die eigene Perspektive erweitern

Kommen Menschen aus verschiedenen Fachbereichen und Professionen zusammen, können sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen. Ihr institutionell geprägter Blick auf Kinder und Eltern erweitert sich. Werden präventive Angebote als Ergebnis der Zusammenarbeit aufeinander abgestimmt, entsteht ein Mehrwert. Ein wichtiger erster Schritt ist das Wissen über andere, ergänzende Maßnahmen und Einrichtungen, ein weiterer die Entwicklung gemeinsamer Konzepte. Interdisziplinäre Netzwerke sind dazu in der Lage und können auch in schwierigen Situationen die richtige Unterstützung für Familien vermitteln.

Verlässliche Zusammenarbeit braucht entsprechende Verankerung

Das Arbeiten in Netzwerken allein reicht nicht aus, damit Kinder gesund aufwachsen können. Vernetzung ist kein Selbstzweck! Daher benötigen alle Akteur*innen eine Orientierung darüber, was Kern der gemeinsamen Arbeit ist. Es braucht

  • konkrete Ziele bzw. einen konkreten Zweck der Zusammenarbeit,
  • gemeinsame, verbindliche Regeln und
  • eine transparente Rollen- und Aufgabenverteilung.

Wer sollte in den Netzwerken der Präventionskette zusammen arbeiten?

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