Inhalte

Was macht den Kern aus?

Das Modell der Präventionskette ist darauf ausgerichtet, ein umfassendes und tragfähiges Netz für Kinder, Jugendliche und Eltern in ihrer Kommune unter Beteiligung aller zu entfalten. Dabei geht es nicht darum, ein neues, weiteres Netzwerk zu bilden. Ziel ist vielmehr, bestehende Netzwerke, Angebote sowie die Akteure so zusammenzuführen, dass ein untereinander abgestimmtes Handeln im Rahmen einer integrierten kommunalen Gesamtstrategie möglich wird. Ziel ist außerdem, bei Bedarf neue Angebote im Konsens zu entwickeln.

(Quelle: LVG & AFS Nds. e. V. / BZgA, Werkbuch Präventionsketten, 2013, S. 14)

Lebenslauf

Angebote entlang der Biographie der Kinder entwickeln

Kinder durchlaufen verschiedene Entwicklungsphasen mit unterschiedlichen Herausforderungen und Bedürfnissen. Aufgabe für Eltern und Fachkräfte ist, sie dabei zu begleiten und zu unterstützen.

Lebenswelt

Übergänge zwischen Institutionen und Systemen

Kinder und ihre Eltern bewegen sich in vielen verschiedenen Lebenswelten. Sie müssen sich auf unterschiedlichste soziale Kontakte, Regeln, Fachkräfte und Ansprechpartner und Institutionen einstellen.

Gesundheitsförderung

Ressourcen in den Mittelpunkt rücken

Je nach sozioökonomischer Herkunft und Lebensbedingungen wachsen Kinder mehr oder weniger gesund auf. Gesundheitsförderung setzt an den Ressourcen der Familien an, um ihre Teilhabechancen und Lebenswelten positiv zu beeinflussen – nicht an den Risiken.

Pfeil zum scrollen

Werkbuch Präventionskette

Landesvereinigung für Gesundheit & Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V. / BZgA, Werkbuch Präventionsketten, 2013

09.11.2017 1 MB pdf Download Download